Vor gut einem Monat hat Matthias mit seinem Blogartikel zur Verfassung bzw. zum Saisonverlauf „seines“ SV Werder hier blogintern den Startschuss gegeben, dass wir drei Blogger mit unseren Einträgen doch gut und gerne auch mal dem frönen sollten/könnten, was wir an und für sich – wie jeder andere Fan – am liebsten tun: über unsere eigenen Lieblingsvereine sinnieren. Dementsprechend wurde mir schon seit einer ganzen Weile angetragen, nach längerer Abstinenz doch „mal was über den FC“ zu schreiben. Im Prinzip eine töfte Idee…

…doch wie schreibt man „was“ über jenen Ersten Fußballclub Köln, bei dem im Prinzip alles (aber auch wirklich ALLES) so eng mit ALLEM anderen verknüpft und verwoben – oder besser: notdürftig zusammengeflickt – zu sein scheint, dass jede Mini-Baustelle, jede marginalste Störung, jede noch so kleine Brise an Stelle X das gesamte Kartenhäuschen bedenklich wackeln lässt?

Im Prinzip gab mir mein Verein mit dieser Saison die Antwort selbst: du kannst dir nicht „irgendwas“ rauspicken, Marco. Scheiß auf die metaphorische „kleine Brise“! Wir treten jenes Kartenhäuschen nämlich einfach mit voller Wucht von allen Seiten selbst ein – und fackeln es danach der Sicherheit halber gleich vollständig ab, damit auch ja nicht die leiseste Hoffnung besteht, dass am Ende der Saison noch irgendwas davon steht.

Oder weniger martialisch ausgedrückt: der Misserfolg, diese desaströse Saison, hat viele Architekten und es gibt eben nicht „den einen“ Grund, den „allesentscheidenden Fehler“, der das Ganze verschuldet hat. Ich weiß: das ist nicht immer leicht zu vermitteln im Kölner Umfeld. Dort, wo seit jeher die Tendenz sehr ausgeprägt ist, immer nach genau dem EINEN Heilsbringer und genau dem EINEN Bösewicht  zu fahnden, der für alles Gute bzw. Böse im Club verantwortlich ist. Namen aus dem letzten Jahrzehnt, auf die das zutrifft sind etwa: Wolfgang Overath, Christoph Daum, Michael Meier, Lukas Podolski, Frank Schaefer, Volker Finke oder Stale Solbakken. Allesamt entweder „Messiasse“ (verblüffend, aber laut Word gibt’s hier wohl ein Plural…) oder das personifizierte Böse. Das Leben kann so einfach sein, wenn man es auf Schwarz und Weiß herunter bricht.

Ich sehe das allerdings so: dieser Abstieg ist aus meiner Sicht der wohl unnötigste, gleichsam aber verdienteste unter den mittlerweile Fünfen (*seufz*) – eben weil er nicht durch Pech, einen einzelnen K.O.-Moment oder eine Person X zustande kam, sondern durch ein beispielloses Kollektivversagen, das mir selbst jetzt noch nicht so recht in den Kopf will. Dennoch versuche ich mal, es im Sinne des Blogs zu begreifen, vielleicht gar zu rationalisieren.

 

How it all began…

Das Tragische: am Anfang der Saison konnte man das alles noch nicht wirklich kommen sehen…fand ich. Der FC schien eigentlich für seine Verhältnisse halbwegs solide aufgestellt: nach dem Positionschaos und den Unruhen in der Saison davor hatte man mit Volker Finke vielleicht nicht den Anwärter auf irgendwelche wie auch immer gearteten Sympathiepreise, dafür aber einen fraglos im sportlichen Segment kompetenten Sportdirektor. Zudem eilte ihm der Ruf vorauseilt – anders, als etwa sein Vorgänger Michael Meier – auch mit kleinem Budget vergleichsweise viel erreichen zu können.

Dazu kam mit Stale Solbakken ein Trainer, der mit viel Vorschlusslorbeeren, Sympathie und der Vorstellung eines klaren, modernen Spielsystems in die Bundesliga wechselte. Man sollte vielleicht den Anhängern anderer Clubs an dieser Stelle kurz mit auf den Weg geben, dass gerade Letzteres in Köln ein absolutes Novum darstellte. Übermäßig viel System war bei seinen Vorgängern selten zu erkennen: unter Daum gab’s meist das wenig innovative „Lange Bälle nach vorn“ zu bewundern, Soldo wird nachträglich meist nur als „Mauer-Meister“ wahrgenommen, während Schaefer bedingungslos offensiv rangehen wollte und damit so manchen tollen Heimsieg, aber annähernd genauso oft üble Auswärtsklatschen einfuhr. Jetzt also: ein „richtiges“ System, ein Konzept – hurra!

Weiter oben in der Hierarchie gab es zugegebenermaßen das übliche Rumoren. Overath wurde ob seiner naiven, längst als Seifenblase entzauberten 4-Jahres-Pläne bereits von vielen kritisch beäugt, von einigen Fangruppierungen auch offensiv kritisiert. Aber man hatte ja scheinbar eine kompetente sportliche Führung, insofern konnte man darüber – vermeintlich – hinwegsehen.

Und das Wichtigste zuletzt: die Mannschaft schien, rein auf dem Papier, gar nicht so schlecht aufgestellt. Da gab es genügend solide, bundesligaerfahrene Namen (Podolski, Rensing, Geromel, Riether, Novakovic , Lanig) und daneben noch einige in den Vorsaisons für erstligatauglich befundene Nicht-mehr-ganz-Neulinge (Clemens, Brecko, Peszko, Chihi, Jajalo). Der Eindruck: diese Truppe würde – angemessen geführt – irgendwo gesichert zwischen Platz 10 und 13 zu landen. Eine Aussicht, die nach drei Jahren Abstiegskampf zumindest bei den Realisten unter den FC-Fans durchaus als Fortschritt ankam: endlich mal nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Die Zeichen standen also zu Beginn der Saison nicht unbedingt auf „Abstieg“. Und dass man die Hinrunde trotz massiver Verletzungsprobleme und einer sich folgerichtig quasi wöchentlich von selbst aufstellenden Abwehr trotzdem mit 21 Punkten und dem 10. Platz abschloss, schien diesen Eindruck zu bestätigen. Alles im grünen Bereich also. Was dann aber 2012 folgte – die ersten Schatten in der Hinserie wurden zu diesem Zeitpunkt noch vom Gesamtergebnis verdrängt – war eine Rückrunde, die man im Normalfall als „beispiellos“ bezeichnen würde – hätte es sie nicht gerade ein Jahr zuvor fast genauso in Frankfurt gegeben.

Die Gründe dafür sind an vielen Fronten zu suchen. Ins Zentrum drängt sich aber erst einmal eine nahezu absurde Form der Selbstverstümmlung bei der sportlichen Führung…

Punkt 1: Wir schaffen uns selbst ab – ein Club zerlegt sich in seine Einzelteile

Den ersten Einschnitt besorgte Wolfgang Overath höchstselbst mit seinem überraschenden, weil offenbar nicht mal intern angekündigten Rücktritt bei der Mitgliederversammlung im November 2011. Und das war nicht etwa das Resultat einer sportlichen Krise – der FC stand zu diesem Zeitpunkt auf Platz 11, sechs Punkte vor dem Abstiegsplatz. Weshalb Herr O. sich auch brav mit der Aussage, der Club sei mit Sportdirektor Finke und Trainer Solbakken gut aufgestellt, zurückziehen konnte, ohne im Verdacht zu stehen,  hier vor einer sich anbahnenden sportlichen Krise zu flüchten. Der Grund war vielmehr eine beleidigte Trotzreaktion auf die anhaltende Kritik an seiner Person, die im emotionalen Kölner Umfeld (dazu im zweiten Teil mehr) einfach nicht abebben wollte. Ob man das gut finden will oder nicht, sei dahingestellt – im Endeffekt war dieser Paukenschlag aber erst mal nur das: ein einzelner Schlag auf die Pauke. Ein zurücktretender Präsident? Im Normalfall eine Sache, die für ein, zwei Wochen Schlagzeilen gut ist (wenn in der Zeit wirklich gar nichts Spannenderes passiert…), aber der sich dann auch erledigt hat. Der Verein benennt erst einmal einen neuen Präsidenten (übergangsweise, denn im November 2012 stünde ja eh die reguläre Wahl auf der ordentlichen Mitgliederversammlung an) und das war’s dann.

Möchte man meinen! Wer hätte damals ahnen können, dass die Nachfolgersuche für den FC zu einer wahren Odyssee werden würde, die – je länger der Verein vermeintlich „führungslos“ vor sich hintuckerte – natürlich immer mehr Brisanz bekam. Unfassbare fünf Monate brauchte man, bis man sich dann im April 2012 doch mal auf Nachfolger Werner Spinner einigen konnte…der zu dem Zeitpunkt längst keinen „gut aufgestellten“ Club mehr übernahm, sondern bereits zweigleisig planen musste.

Und das dann auch noch ohne einen Sportdirektor, denn Finke war mittlerweile längst gefeuert worden – wegen “unterschiedlicher Auffassungen über die Weichenstellung der sportlichen Zukunft“. Und zwar, nachdem er zwischenzeitlich in die Geschäftsführung befördert wurde; so schnell können sich die mittel- bis langfristigen Auffassungen offenbar ändern…

Nun waren die Umstände von Finkes unrühmlichem Ende alles andere als gut und die Dissonanzen mit Coach Solbakken wurden – leider – immer öffentlicher. Wieso er und der von ihm selbst(!) installierte Trainer offenbar trotz mehrerer Aussöhnungsgespräche keine gemeinsame Grundlage finden konnten, wird wohl ein Mysterium bleiben müssen, denn zum Glück hat Finke bisher auf ein öffentliches Nachtreten verzichtet. Das ändert indes wenig daran, dass Herrn Finkes öffentliche Präsentation kurz vor seinem „Ende“  inakzeptabel war.  Insofern war für den Verein, so riskant die Kündigung eines Mitglieds der sportlichen Führung im Abstiegskampf auch immer ist, vielleicht wirklich für den Verein der Punkt gekommen, wo man sich zwischen der Linie des Sportdirektors und der des Trainers entscheiden musste.

Das Signal war also (zumindest weithin so interpretiert): unser Sportdirektor und unser Trainer kommen nicht auf eine Linie, wir glauben aber nicht mehr an das Konzept des Direktors, also schenken wir dem Coach das Vertrauen. Man mag das richtig finden oder nicht – aber das wäre zumindest eine Linie gewesen. Leider blieb der FC – wie so oft – auch dieser nicht treu. Und ein paar Wochen später war der Trainer dann plötzlich auch weg.

Mitten in einer englischen Woche…

Kurz vor dem Derby gegen Gladbach…

Vor dem 31. Spieltag…

Ob der Trainerwechsel nötig oder als Entscheidung „nicht richtig“ war, wie Solbakken im kicker-Interview dieser Woche behauptet (was soll er auch sonst tun…), ist diskussionswürdig. Indiskutabel ist indes der Zeitpunkt. Einmal mehr bewies der Verein das völlige Fehlen einer klaren Linie, denn im Prinzip hätte es zwei „sinnvolle“ Zeitpunkte für einen Wechsel gegeben: entweder in der Winterpause (wenn man der Ansicht gewesen wäre, Trainer, System und Konzept und Mannschaft funktionieren nicht zusammen – eine Ansicht, zu der auch durchaus einige Beobachter zu diesem Zeitpunkt TROTZ positiver Hinrunden-Bilanz kamen), oder aber nach der 1:6-Klatsche gegen den BVB am 27. Spieltag. Warum gerade da? Nun, zum einen war spätestens an dem Punkt auch dem verblendetsten Optimisten klar, dass es in dieser Saison nur noch ums nackte Überleben gehen kann. Spätestens hier musste jeder einsehen, dass die vermeintlich „sicheren“ Absteiger aus Augsburg und Freiburg doch gar nicht mal so abgestiegen waren, wie man sich das einbildete. Und das Wichtigste: zu diesem Zeitpunkt hatte man noch die drei Matchball-Spiele gegen direkte Konkurrenten (Augsburg, Mainz, Freiburg) vor sich – wenn es einen Zeitpunkt gegeben hätte, an dem die berühmt-berüchtigten „neuen Impulse“ Sinn gemacht hätten, dann wäre es hier gewesen.

Stattdessen hielt man zum Trainer…aber auch nicht so richtig, sondern man tauschte ihn dann eben doch noch nach zwei vergebenen Matchbällen zu einem Zeitpunkt aus, als es nur noch als pure Verzweiflung wahrgenommen werden konnte. UND man ersetzte ihn durch Frank Schaefer, der bereits im Vorjahr in ähnlicher Situation gescheitert war und darüber hinaus alsbald klarstellte, keinesfalls über diese Saison hinaus Cheftrainer bleiben zu wollen. Mit anderen Worten: vier Spieltage vor Schluss, mit drei Gegnern aus dem oberen Tabellendrittel vor der Brust, gestand der FC quasi endgültig öffentlich ein, dass man eigentlich keinen Plan, keine Linie und jetzt auch keine sportliche Führung mehr hatte. Nur noch einen Strohhalm: Frank Schaefer. Wen wundert’s, dass das zu wenig war?

Punkt 2: Einmal „mit ohne“ Linie bitte – Das System, das keines war

Vorab sei gesagt: ich mag Stale Solbakken. Ich finde ihn einen Super-Typen. Seine lockere Einstellung, seine vermeintliche Bereitschaft, auch unpopuläre Entscheidungen zu fällen (Podolski-Kapitänsenthebung), sein ironischer Umgang mit der komplizierten Medienlandschaft in Köln und seine Idee von einer glasklaren Spielidee – alles Dinge, die ihn sympathisch machen.

Nur: leider konnte er außer der Einstellung und dem Umgang mit den Medien nichts davon richtig durchziehen.

Solbakkens System wurde im Zuge der Saison vieldiskutiert. Ehe ich es an dieser Stelle endlos lange aufdrösele, verweise ich da lieber auf die Kollegen von dvdfussballtrainer.de, die es in folgendem Video wirklich treffend erklären:

http://www.dvdfussballtrainer.de/2990-das-spielsystem-von-stale-solbakken.html

Das System brachte nur zwei Probleme mit sich: einerseits macht man sich selbst berechenbar, wenn man an einer Strategie sklavisch festhält. Viel gewichtiger ist aber: selbst das beste System hat keine Aussicht auf Erfolg, wenn man es einfach nicht spielt!

Anfang bis Mitte der Hinrunde konnte man die manchmal etwas unsicheren Auftritte und die vielen Fehler des Teams noch darauf schieben, dass die neue Spielidee erst einmal verinnerlicht werden musste, alte Denkmuster noch nicht abgelegt waren – kurzum: das Team sich erst einmal zurecht finden musste mit dem neuen System.

Aber spätestens bei den Auftritten der Rückrunde war ich nicht mehr in der Lage, in den Auftritten der Mannschaft irgendwelche Elemente von Solbakkens System wiederzuerkennen, die über die bloße Existenz von zwei Viererketten (für sich genommen wohl kaum eine Revolution) und die Tatsache, dass die gegnerischen Außen offenbar nach Belieben flanken durften, wiederzuerkennen. Spätestens hier darf man normalerweise erwarten, dass ein Coach von seinem System abweicht und nachbessert – unabhängig davon, ob er das tut, weil er die eigene Spielidee hinterfragt, oder ob er schlicht und ergreifend eingestehen muss, dass das vorhandene Spielermaterial (schöner Begriff auch…) mit seinen Fähigkeiten nicht in der Lage ist, die Idee so umzusetzen, wie sie auf dem Papier geplant war.

Solbakken tat nichts von beiden bzw. die Auftritte seines Teams ließen nicht erkennen(!), dass irgendwas getan wurde. System, Linie, klare Spielidee? Nur noch graue Theorie und nicht auf dem Platz nachweisbar.

Aber es gäbe ja auch noch einen dritten Ausweg: das Spielermaterial ändern. Die Bank einbeziehen, potenzielle Nachwuchskräfte – wenn die Leute nicht ins System passen, hole dir Leute, auf die das zutrifft! Natürlich ist das jetzt wesentlich einfacher gesagt als getan, denn die handelsübliche Lösung für so etwas (Spielertransfers in Sommer- und Winterpause) ist beim FC selbstverschuldet nur noch eingeschränkt machbar: die finanziellen Mittel sind durch jahrelange Misswirtschaft knapp. Aber es gibt Alternativen. Ersatzspieler, Nachwuchstalente – alles, was eine Mannschaft zu eben mehr macht als den elf Jungs, die gerade auf dem Platz stehen. Wenn aber indes weder hier noch auf dem Transfermarkt diejenigen Spieler zu finden sind, die die Spielidee des Trainers adäquat umsetzen können, dann muss das System entweder „unspielbar“ sein (die Erfolge Solbakkens mit dem FC Kopenhagen widersprechen dieser These) oder in Sachen Mannschaftsplanung wirklich sehr, sehr viel schief gelaufen sein…

Ob der Wille zur Veränderung da war und Alternativen wirklich komplett fehlten, das lässt sich aus Sicht eines Außenstehenden natürlich nur müßig beurteilen (wie – seien wir mal ehrlich – fast alles, was man so tagtäglich pseudo-fachmännisch in Foren oder mit den Kollegen auf der Arbeit diskutiert). Grundsätzlich vertrete ich da den Standpunkt, dass keiner von uns Fußballinteressierten außerhalb des Vereins einen annähernd so guten Eindruck von den Fähigkeiten und der Form des Kaders im Gesamten hat wie der Cheftrainer, der permanent mit den Jungs zusammenarbeitet. Nichtsdestotrotz stimmt es nachdenklich, wenn trotz anhaltender Probleme und Defizite nahezu konstant dieselben elf Spieler Woche für Woche auf dem Platz stehen. Veränderungen fanden eigentlich nur in Folge von Verletzungen oder Sperren statt.  Stattdessen war ein in Folge seiner Verletzung (oder des Alters?) vollkommen aus der Form geratener Milivoje Novakovic ebenso gesetzt wie ein konstant unter seinen Möglichkeiten spielender Slawomir Peszko und ein „Fußballgott“ Pedro Geromel, der er eine desolate Saison erwischt hatte…aus wie-auch-immer gearteten Gründen – ich möchte nicht vorbehaltlos auf den populistischen „Das Kapitänsamt war ihm zu viel“-Zug aufspringen. Soviel also zum Thema „Bereitschaft, auch mal unpopuläre Entscheidungen zu fällen“.

Ab einem gewissen Punkt konnte man also Außenstehender nur den Eindruck bekommen, der Trainer sei angesichts der mutmaßlich  fehlenden Alternativen eher hilfloser Zuschauer, während die Mannschaft auf dem Platz tat, was sie wollte – oder auch nicht wollte. Doch damit wären wir schon beim nächsten Punkt…

Weiter geht’s kommende Woche im zweiten Teil der Chronologie eines Abstiegs, in dem es vor allen Dingen um zwei weitere Punkte gehen wird: das schwierige bis hysterische Kölner Umfeld und – wer hätte es gedacht? – die Mannschaft, die für den Abstieg verantwortlich zeichnet. Zudem: ein Blick auf das mittel- bis langfristige Konzept (oder vielmehr das Fehlen eines solchen?) und die Zukunftsaussichten.

[von Marco Jankowski]

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