Februar 2013


In diesem Text möchte ich eine Lanze für einen der stärksten Mittelfeldspieler der Welt brechen, dem, neben mir, sicherlich auch so manch anderer anerkannter Fußballexperte das Prädikat „Weltklasse“ attestiert: Bastian Schweinsteiger. Wieso ich das gerade jetzt tun möchte? Ich war noch nie sein größter Fan, ziehe jedoch schon seit langer Zeit den Hut vor seinen teils unglaublichen Leistungen auf dem Platz. (mehr …)

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Eins vorab: Ich finde Prognosen zu Spielausgängen nur so mittelprächtig spannend. Was da alles von Thomas bis Berthold oder wem auch immer zu so genannten oder echten Spitzenspielen vorab geschrieben wird, lässt mich in der Regel ziemlich kalt.

Beim Pokalhit Bayern München – Borussia Dortmund wartet mehr als die dreiviertelte deutsche Fußballwelt auf einen Pokal-Ausrutscher der Bayern daheim. Nicht unbedingt, weil viele die Bayern nicht mögen, sondern vor allem, weil die gesamte Saison in allen Bereichen sonst etwas sehr in die Langeweile abrutschen würde. Mir selbst als Bayern-Anhänger wäre das natürlich nicht so recht. (mehr …)

Es sollte ein Jahr des Umbruchs in Köln werden. Eine stark verjüngte Mannschaft und mit Holger Stanislawski ein Trainer, der ein Charisma versprüht, das seinesgleichen sucht. „Holger Stanislawski ist ein Fußball-Lehrer mit Charakter, der gemeinsam mit der sportlichen Führung des 1. FC Köln eine neue Mannschaft formen wird“, waren nach dieser Verpflichtung die Worte von Geschäftsführer Claus Horstmann. Stanislawski sollte das Domstadt-Ruder in die Hand nehmen und die Geißböcke wieder in Erstliga-Fahrwasser führen, am besten gleich dauerhaft und geprägt von vielen Erfolgen. Ein neuer Anstrich also für den FC. Keine Angst, die Rede ist nicht von den Vereinsfarben, sondern von den internen Strukturen in einem Verein, der auch wieder für die Allgemeinheit das Image eines Chaos-Clubs ablegen möchte – das dürfte bei der Menge an Eigenbeiträgen zu diesem Negativ-Image allerdings nicht von heute auf morgen gehen. (mehr …)

Die Bundesliga-Saison 2012/2013: Nach zwei Jahren der Titelabstinenz thronen die Münchner Bayern über dem Rest der Bundesliga und begeistern, nein, beängstigen schon fast, mit einer fortlaufenden Dominanz, die so nur äußerst selten in der Bundesliga zu erleben war. Der Goliath der Liga ist wieder da, stärker denn je, und er hat aus den Nadelstichen des Davids im schwarz-gelben Gewand seine Lehren gezogen – geblutet hat er dennoch. Pure Langeweile könnte da der ein oder andere eingefleischte Liebhaber des Ballsports empfinden. Denkste! Der Kampf um die internationalen Plätze tobt mehr denn je, derzeit darf selbst Wolfsburg als Fünfzehnter der Tabelle noch berechtigterweise von Europa träumen. Acht Punkte trennen die Niedersachsen von Platz Sechs, zehn beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz. Spannung pur also im Kampf um Europa. (mehr …)

Arsenal ist nicht mehr, was es einmal war. Der Lack ist ab, die Fassade bröckelt. Die Superstars laufen weg; was nachkommt, macht Probleme oder glänzt nur bei schönem Wetter. Arsène Wenger stellt sich stur, reagiert „dünnhäutig“ auf Kritik. Ist mit ihm noch mal die Wende zu schaffen? Wo ist der alte Offensivzauber, wo sind die „Schützenfeste“ vergangener Tage? Woher die ganzen Gegentore? Wieso scheint es heute oft so leicht, das Team aus Nordlondon komplett zu überrennen? Wann war noch mal die letzte Meisterschaft? Richtig, 2004.

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„Hauptsache Fussball“ bekommt Verstärkung! Neu im Team dürfen wir Giuseppe Cotrufo begrüßen, der zuletzt den Aufbau von fankultur.com unterstützt hat. Wir nutzen die Chance zu einem Interview, um euch allen einen kleinen Eindruck von dem jungen Kollegen zu liefern, von dem ihr in Zukunft häufiger hier, bei Facebook und bei Twitter hören und lesen werdet – und gleichzeitig gibt es einen kleinen Ausblick auf das, was euch in Zukunft in Sachen „Hauptsache Fussball“ erwarten wird…

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Gibt es so etwas wie „Lieblings-Absteiger“ in der laufenden Saison? Eine solche, nicht uninteressante These stellte Philipp Selldorf (Süddeutsche Zeitung) in dieser Woche in einem SZ-Online-Kommentar auf. Kernpunkt seines Textes: Eine überwältigende Mehrheit der deutschen Fußballfans würde wohl sehr gut damit leben können, wenn die drei Clubs, die derzeit das Tabellenende „zieren“ (also die SpVgg Greuther Fürth, die TSG Hoffenheim und der FC Augsburg) auch nach dem 34. Spieltag noch dort kleben bleiben und schlussendlich den Weg in die 2. Bundesliga antreten würden.

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