Ich bin drauf, jetzt. Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich sage: Ja, das ganze nochmal! Gerne bitte noch mal von vorne, alles! Ja, bitte nochmal zurück zum 12. Juni. Und, ja, bitte schon mal die nächste WM vorbereiten und ggf. einfach dreidreiviertel Jahre vorziehen. EM dazwischen packen. Ja, okay, bitte verkürzt mit die Pause bis zum Bundesligastart mit ein, zwei neuen Turnieren. Oder mit super alten Turnieren, aber fully reloaded.

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Während die Spieler ihr Gewicht mehr oder weniger stabil halten, nehmen Fans über die Laufzeit der WM zu. Messbar, kann ich für mich nur sagen. Liegt am Alk, am  unge- sunden, zu schnellen Essen, an unregelmäßigen Tages- und Nachtabläufen, ebenso generell am generellen Stress für Körper und Geist. Stars wie Karl-Heinz-Rummenigge haben in jungen Jahren vor wichtigen Finals noch a Schnapserl genommen, auch wegen der Nerven. Wir gucken mal: Was ist heute zeitgemäß, um sich „runterzufahren“?

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Jedes Land hat seine ganz eigene WM-Diskussion. Jedes Land debattiert leidenschaftlich alle Stärken und Schwächen seines Teams. Allerorten überbordende Emotionen, überpräsente Heerscharen von Experten. Goldgräberzeit für alle Publizisten, alle Medien. Und jedes Land spielt dabei sein mehr oder weniger eigenes, nationalistisches, egoistisches, abgefucktes Spiel.

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Das Medienecho auf den deutschen Sieg gegen die ehemalige französische Kolonie war verheerend. Zurecht. Hätte nicht sein müssen: Heerschaaren von Bloggern und vollprofessionellen Fußballsachverständigen hatten seit Tagen, ja Wochen gegen diese Startformation angeschrieben, angesendet, angefunkt. Erfolglos. Algerien hätte uns fast gekillt gestern. Wie sahen wir da aus, Mann? Hätten wir Manu den Libero nicht gehabt, wäre dieses Spiel verloren gegangen.

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Unser Büro zieht gerade um. Bei Aufräumen, Ab- und Einsortieren fiel mir ein 11Freunde-WM-Planer von 2010 in die Hände. Ach, wat war dat schön in south africa, damals. Algerien war damals auch schon dabei. Ein gewisser Matmour spielte damals bei Borussia Mönchengladbach. Ein S. Tasci war für Deutschland in Südafrika mit dabei. 11Freunde tippten damals ein Finale Niederlande-Spanien, allerdings mit Ausgang 1-0, nicht 0-1.

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Georgio Chiellini hat vollkommen recht. Der blutig gebissene Verteidiger findet die Mega-Strafe gegen seinen adversaire Luis Suarez zu recht vollkommen überzogen. LS zusätzlich zur Viermonatssperre aus dem Kreis der Mannschaft zu verbannen, ist total neben der Spur. Auch hier lenkt die FIFA mittels eines völlig überzogenen Strafurteils wieder mal sehr erfolgreich vom eigener merde ab.

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Sie muss ja. Aller Skandale zum Trotz. Heute gibt´s leider schon wieder maßlose Spannung mit den maßlos überwerteten Belgiern, den skandalösen Prince-Muntari-rauskickenden Ghanaern, den seriös-euphorisch-furiosen Amerikanern und den des-haut-scho-hi-voll-lässigen Deutschen. Des weiteren mit schlappen Russen, heißen Algeriern und indifferenten Südkoreanern. Und mit German Angst. Warum? „Wir“ sind schon „fast durch“, heißt es. „Wir“ = Deutschland. Fast durch ist völliger Quatsch.

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