Manchmal kommt es vor, dass man beim Blättern in Zeitungen oder beim Stöbern auf einschlägigen Homepages auf einen Satz stößt, den man sofort (und mitunter sogar ohne Kontext) gern hat, weil er einem in vielerlei Hinsicht aus der Seele zu sprechen scheint. Das ging mir vor einigen Tagen beim Blick auf 11freunde.de so, als ich dort las:

„Da reden Personen, die keine Ahnung haben“ (zum Kontext später mehr).

Nun ist das im Fußball nicht zwangsläufig etwas Neues und bis zu einem gewissen Grade gehört es sogar irgendwie dazu. Von Diskussionen in der Lieblingskneipe oder aber den mehr oder weniger dezenten Aussagen einiger Mitstreiter in der Fankurve deines Vertrauens, erwartest du schließlich nicht per se die geballte Ladung Fachkompetenz.

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„Der 1.FC Köln hat den Vertrag mit Kevin Pezzoni aufgelöst.“

Ich bin ganz ehrlich: Als ich diese Nachricht vergangenen Freitag per FC-App auf mein Handy bekam, war meine erste Reaktion…Erleichterung. Und so ungern sich jetzt der eine oder andere daran erinnern wird – ich weiß, dass das auch vielen anderen FC-Fans, die ebenfalls nicht der Kategorie „Chaoten“ zuzurechnen sind, genauso ging.

Denn die schmutzige Hintergrundgeschichte nicht kennend, wirkte es auf den unbedarften Fan zunächst so, als hätten die Verantwortlichen nun eingesehen, dass der Spieler Kevin Pezzoni „uns“ auf dem Platz nicht wirklich weiterbringt. Zu viele „katastrophale“ (O-Ton ARD-Mediathek zum letzten Fauxpas im Pokalspiel gegen Haching) Fehler, zu viele große und kleine Unsicherheiten, kurzum: Zu viele schwache Spiele hatte Kevin in den letzten Jahren abgeliefert, als dass man größere Hoffnung auf den großen Durchbruch des mittlerweile 23jährigen hätte haben können. Oder wie der kicker online, aktuell gerade im Betroffenheitsmodus, noch einen Tag vor der nun viel diskutierten Vertragsauflösung schrieb: „Was Kevin Pezzoni (23) zeigt, stürzt alle in Verzweiflung.“  

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