Die Saison neigt sich dummerweise unweigerlich dem Finale zu.

Aber, welchem Ende? Welchem Finale?

Soeben zeichneten wir die vierte Gesprächsrunde unseres Talks „ENG AM BALL – der Hauptsache Fussball-Talk“ auf. Mit in der Runde: Ein BVB-Fan, ein Bayern-Fan, ein Werder-Fan und ein Fan der Düsseldorfer Fortuna. Der Talk ist nun online:

http://www.youtube.com/watch?v=ZparZGQh_ec

Und was soll ich sagen, ihr könnt es gerne überprüfen 🙂 : Es war ein über 50 Minuten langes, hochklassiges, sachliches, ganz wunderbares Gespräch über das kommende Champions League-Finale, und vor allem über die beiden Teams, die es bestreiten werden – und über ein bisschen Bundesliga und so weiter. Ich habe während des Gesprächs die sehr zufriedenstellende innere Erfahrung gemacht, Respekt, ja Zuneigung für diese Clubs zu entwickeln, für die Vertreter dieser Vereine  – und deren Fans sowieso. Ich fragte mich während des Gesprächs die ganze Zeit: Wieso können wir die blöde Zeit nicht genau jetzt einfrieren? Dann hätten wir zwei CL-Sieger! Perfekt!

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Seit gestern steht es also erst einmal für mindestens eine Woche fest: Punktgleichheit im Kampf um den Relegationsplatz in Liga 2. Mit einem hart erkämpften, am Ende glücklichen 1:0-Sieg zieht der 1. FC Köln mit dem 1. FC Kaiserslautern gleich – und das Fernduell zweier Traditionsclubs geht in die nächste Runde.

Für die Liga ist es schön, dass es wenigstens noch einen richtigen Spannungsfaktor in Sachen Aufstiegskampf gibt – nachdem ja die zwei direkten Aufsteiger gefühlt schon seit Wochen, wenn nicht gar Monaten feststehen. Für die FC-Anhänger wiederum ist mehr als erfreulich, dass es nach dem verloren gegangenen direkten Duell mit dem Widersacher und dem Ende der Super-Serie von 15 Spielen ohne Niederlage nicht direkt zum Totaleinbruch kam, sondern der Kampf sofort wieder aufgenommen wurde. Nur die roten Teufel werden vielleicht nicht ganz so erfreut sein, dass es jetzt eventuell eben ein zittriges Saisonfinale geben wird…wobei: Es geht ja eh um den Relegationsplatz, nicht um den direkten Aufstieg, insofern wird man sich dort sicher ohnehin noch auf die ein oder andere Attacke auf das eigene Nervenkostüm eingestellt haben.

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Gibt es so etwas wie „Lieblings-Absteiger“ in der laufenden Saison? Eine solche, nicht uninteressante These stellte Philipp Selldorf (Süddeutsche Zeitung) in dieser Woche in einem SZ-Online-Kommentar auf. Kernpunkt seines Textes: Eine überwältigende Mehrheit der deutschen Fußballfans würde wohl sehr gut damit leben können, wenn die drei Clubs, die derzeit das Tabellenende „zieren“ (also die SpVgg Greuther Fürth, die TSG Hoffenheim und der FC Augsburg) auch nach dem 34. Spieltag noch dort kleben bleiben und schlussendlich den Weg in die 2. Bundesliga antreten würden.

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Nachdem beim Schreiben des ersten Artikels die Autorenkrankheit aufgetreten ist – sprich: das Ganze viel länger geworden ist, als ursprünglich mal geplant – habe ich beschlossen den Artikel zu splitten. Hier gibt’s also Teil II meiner (mehr oder weniger) gehaltvollen Ansichten zum Seuchenjahr des Ersten Fußballclubs Köln. Machen wir zunächst mal weiter mit der Aufzählung der einzelnen Punkte jenes beispiellosen Kollektivversagens und widmen uns nach der konsequenten Abschaffung der sportlichen Verantwortungsträger und den Ausführungen zum Trainer und seinem System nun einmal dem wahrscheinlich wichtigsten Punkt:

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Vor gut einem Monat hat Matthias mit seinem Blogartikel zur Verfassung bzw. zum Saisonverlauf „seines“ SV Werder hier blogintern den Startschuss gegeben, dass wir drei Blogger mit unseren Einträgen doch gut und gerne auch mal dem frönen sollten/könnten, was wir an und für sich – wie jeder andere Fan – am liebsten tun: über unsere eigenen Lieblingsvereine sinnieren. Dementsprechend wurde mir schon seit einer ganzen Weile angetragen, nach längerer Abstinenz doch „mal was über den FC“ zu schreiben. Im Prinzip eine töfte Idee…

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