Samstag, 9. Juni. Durch ein Tor von Mario Gomez gewinnt Deutschland 1:0 gegen Portugal. Im Anschluss wird der Torschütze heftig kritisiert. Gomez mache von allem zu wenig. Nehme kaum am Spiel teil. Arbeite zu wenig für seine Mannschaft. Die absurdeste Formulierung hierzu kam von Mehmet Scholl: Gomez, so befürchtete er, hätte sich im Spiel „wundgelegen“, aus Untätigkeit, Lauffaulheit, so Scholl direkt nach dem Spiel in der ARD zu Reinhold Beckmann.

Heute, drei Tage später, am Dienstag, den 12.Juni, wird über diese Aussagen immer noch debattiert. Inzwischen zoffen sich FC Bayern-Manager Christian Nerlinger (pro Gomez, via Bild) und FC Bayern-U23-Trainer Mehmet Scholl (contra Gomez), der die Debatte in seiner Funktion als ARD-TV-Fußball-Experte ausgelöst hatte.

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