Man kann wohl sagen, dass ich irgendwie immer ein Faible für Torhüter hatte. Einer meiner ersten Fußballhelden ich lernte ihn bei der WM 90 kennen, war tatsächlich Bodo Illgner – für lange Zeit einer der letzten richtig guten Spieler, die der 1.FC Köln selbst hervorgebracht hatte und der es dann sowohl ins Tor der Nationalmannschaft als auch von Real Madrid schaffte.

Seither habe ich immer diese Menschen bewundert, die sich da todesmutig in den Kasten stellen und deren Primäraufgabe es ist („moderner Torwart“ hin oder her), diese eine, diese letzte aller Bastionen zu sein,  (mehr …)

Nachdem beim Schreiben des ersten Artikels die Autorenkrankheit aufgetreten ist – sprich: das Ganze viel länger geworden ist, als ursprünglich mal geplant – habe ich beschlossen den Artikel zu splitten. Hier gibt’s also Teil II meiner (mehr oder weniger) gehaltvollen Ansichten zum Seuchenjahr des Ersten Fußballclubs Köln. Machen wir zunächst mal weiter mit der Aufzählung der einzelnen Punkte jenes beispiellosen Kollektivversagens und widmen uns nach der konsequenten Abschaffung der sportlichen Verantwortungsträger und den Ausführungen zum Trainer und seinem System nun einmal dem wahrscheinlich wichtigsten Punkt:

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