Jedes Land hat seine ganz eigene WM-Diskussion. Jedes Land debattiert leidenschaftlich alle Stärken und Schwächen seines Teams. Allerorten überbordende Emotionen, überpräsente Heerscharen von Experten. Goldgräberzeit für alle Publizisten, alle Medien. Und jedes Land spielt dabei sein mehr oder weniger eigenes, nationalistisches, egoistisches, abgefucktes Spiel.

Ginge es nach Sarkozy, Le Pen, Sarrazin und einigen anderen, lautete der Tenor: Frankreich und Deutschland schaffen sich ohnehin ab. Wozu also noch dieses Spiel?

Nationalismen. Karim Benzema hat es treffend auf den Punkt gebracht: „Wenn wir gewinnen, bin ich Franzose. Wenn wir verlieren, bin ich Algerier.“ Der Top-Top-Top-Stürmer weiß nur zu genau: Dieses ganz große Scheiß-Länder-Spiel kannst du ohne einwandfreien arischen Nachweis einfach nicht gewinnen, um diese nun schon Jahrhunderte andauernde eklige pseudonationalistische „Diskussion“ um Hautfarbe, „Rasse“, Religion etc. hier kurz und knapp auf den Punkt zu bringen.

Wozu also einen nationalen Wettkampf a la Fußball-WM, wenn dieser doch nur das niederste aus den Menschen rauszuholen scheint?

Ganz egal ja auch, wie oft und stark du dich reinhaust, grätscht, mitspielst, einsetzt und einnetzt, wie viel du für dein Team läufst, machst und tust. Gewinnst Du, alles super. Verlierst Du, bist du der Ausländerarsch. So ist das leider, überall inzwischen, egal ob in England, Frankreich, Deutschland („Integration“, Boateng-Debatten), Ungarn, Italien (die Balotelli-Boateng-Milan-Debatten), Skandinavien, Russland. Überall endloser Chauvinismus. Weltweit. Und es wird immer schlimmer werden. Immer mehr Afrikaner landen zum Beispiel im engen Europa an. Immer mehr Menschen sind auf der Flucht. Weltweit. Der Trend ist klar und deutlich: Immer mehr Menschen haben immer höhere Ansprüche. Und haben gleichzeitig immer weniger. Unter immer mehr Menschen gibt es immer weniger zu verteilen. Darunter ergo auch immer weniger Titel.

Zum Fußball. Wettkampfbasierter Profifußball ist, unter dem Prämisse einer für alle viel zu kleinen, zunehmend ressourcenverarmten Welt, letztlich ein suboptimales System, denn es muss letztendlich immer Gewinner produzieren. Was bedeutet: Es muss immer Verlierer geben. Ein Gewinner, zahlreiche Verlierer.

Doch siegen, was bedeutet das schon? Ein kurzer Moment des Triumphes, was bleibt? Deutschland ist Weltmeister? O,k.

Innerlich habe ich mich längst zu Tode gesiegt. Nach all den bitter vernarbten bleibenden Niederlagen, nach all den nur allzu kurz bejubelten Siegen, ist mir vieles am gewinnen nicht mehr so wichtig. Ich möchte die Spiele genießen. Anders allerdings, schätze ich, ist es bei vielen von Euch, anders auch bei den allermeisten Spielern. Die wollen ja siegen. Die wollen Dinge erleben, von denen sie, wenn auch nur kurz, zehren können. Danach. Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Nach dem Sieg ist vor der Niederlage. Und umgekehrt.

Doof nur, dass Du hier bei diesem Turnier nach einer Niederlage inzwischen unverrückbar ausscheidest.

Meinetwegen muss Deutschland nicht Weltmeister werden. Ich sage ganz offen: „Wir“ haben ein gutes Team, „wir“ spielen streckenweise einen Klasse-Ball. Und teilweise einen totalen Scheiß. Wenn, wie sich aktuell abzeichnet, zwei, drei, vier Teams aktuell stärker sein sollten als „wir“ – auch okay. Ist dann halt so. Ist vor allem so, weil es das Trainerteam seit 2008 nicht geschafft hat, eine tatsächlich verlässliche, funktionierende Defensive zu bauen. Da können wir noch so hässlich spielen, so reicht es nie und nimmermehr „zum Titel“.

Müller und Mertesacker haben natürlich beide ebenfalls recht. Du kannst auch mal hässlich fürs Auge spielen, gerade die mittleren Spiele eines Turniers sind oft die schwierigsten, und Zweck dieser Hässlichkeit könnte es ja genialerweise es, kommende starke Gegner zu blenden, zu verwirren und am Ende zu gewinnen. Ja, all diejenigen sind natürlich ganz im Recht, die anführen, die Deutschen hätten auch 1954, 1990, 1972, 1974, 1996, egal wann, schwache Spiele gehabt, vor den jeweiligen Titeln.

1996. Verdammt lang her, verdammt lang. Mal wieder ein Titel wäre schon schön, aber die Diskussionen der letzten Tage kotzen einen an. Die beleidigte Mannschaft. Die genervte Presse. Die hohen Erwartungen der Fans.

Ich möchte deswegen lieber auf die Art der Kommunikation, die Ziele der Medien, die Natur der Diskussion ums Spielen um Sieg oder Niederlage eingehen. Was dann letztlich im Training geübt wird, was vor Ort taktisch passiert, entzieht sich meinem Einfluss. Ich möchte lediglich hier einige kleine Anstöße geben, manche Prozesse zu verändern, um bessere Ergebnisse für die Gruppe zu erzielen. Sowohl resultativ als besonders auch spielerisch, spielkulturell, gruppendynamisch. Ich zöge es vor, dass wenn schon, nicht einzelne nur gewännen, sondern alle. Auch die Verlierer. In dem Sinne wie Chile, Mexico, die Schweiz. Die USA.

Werden wir erhobenen Hauptes nach Hause fahren, wenn wir gegen die Franzosen so leidenschaftslos herum gurken wie gegen deren ehemalige Kolonie? Wird es soweit kommen?

Löw spricht nicht mehr vom Titel. Heute in der Presse findet sich eine Aussage, wir würden zumindest das Halbfinale auf alle Fälle erreichen. Und wenn nicht? Was sind die Konsequenzen?

Stärken und Schwächen aller einzelnen Teams bzw. ihrer einzelnen Player und Stars werden überall rauf- und runter diskutiert, die üblichen Betrachtungsweisen sind auf den zweiten Blick oft langweilig oder greifen meistens zu kurz. Ständig geht es um Individuen, besondere Merkmale, Kuriositäten, persönliches Versagen oder persönliche Stärke, kaum mal geht es um die tatsächlichen tieferen Stimmungen zwischen den Spielern, innerhalb der Teams.

Gucken wir auf Deutschland, wird dennoch relativ schnell deutlich, woran es im Teagefüge und dem ganzen Drumrum haken könnte. Könnte. Ich sage das bewusst unter großem Vorbehalt. Ich sitze hier in Köln, nicht am Campo.

Auch aus der Entfernung zumindest kann man einige Dinge, Zustände erkennen, riechen, aus Zwischentönen heraushören. Und ja, die Distanz schärft auch oft den Blick, zu viel Nähe der Presse zu den Machern ist oft zu kollaborativ, zu viele „Sportjournalisten“ scheinen zu stark eingebettet zu sein ins DFB-System von überwachen, belohnen und strafen. Zu viele schreiben gewollt lustig, gewollt positiv – oder hauen zu stark auf Nebensächlichkeiten ein. Diese Art der Berichterstattung lenkt nur ab, verstellt den Blick.

Es geht auch nicht darum, Leute an den Pranger zu stellen. Es geht um Wahrheiten, Wirklichkeiten. Es geht, vielleicht, auch darum, dass viele Entscheider gar kein Interesse daran haben, die wahren Probleme „durchsickern“ zu lassen. Das würde nur Unruhe reinbringen, noch mehr Unruhe.

Harmonie ist wichtiger. Von den richtig schwierigen Entscheidungen, den richtig tiefen Konfliktlinien bekommen wir hier rein gar nichts mit. Denn keiner schreibt drüber.

Keiner spricht aus: Die besten Entscheidungen sind oft die schwierigsten, unangenehmsten, unpopulärsten – aber die am weiten tragendsten.

Jeder gute Trainer weiß eigentlich: Vergiss einzelne Spieler. Sie funktionieren nur in einem stimmigen Gesamtpaket. In einer konstruktiven Umgebung. Christiano Ronaldo hat mit Manchester und Madrid Titel gewonnen. Nicht aber mit Portugal. 2004 war es, dahoam, sehr knapp, aber sonst. Nix.

Ja, Fehler wurden gemacht, aber Fehleinschätzungen sind produktiv. Manchmal. Können es sein.

Aber nur, wenn man sich korrigiert. Offen ist für Kritik, für Veränderungen. Ein Team steht nie still, ein Team ist ein fluider Prozess. Viele Kräfte, die mit-, neben- und gegeneinander wirken. Gerade auch im Kopf. Aber wenn die Köpfe der Großkopferten zu stur, zu unbeweglich, zu unkreativ, zu … sind, fühlen sich zu wenige mitgenommen und irgendwann folgt Stagnation. Rückschritt.

Ich erinnere an Franz Beckenbauers Diktum, man sei nach 1990 auf Jahre hinaus unbesiegbar.

Na ja, wenn der Franz Trainer geblieben wäre, vielleicht. Denn wer, wenn nicht er, hatte damals noch diese Aura des Unbesiegbaren. Aber er dankte dankend ab, hinterließ das Feld anderen. Wen hatte Frankreich nach Zidane?

Niemand. Aber Deutschland hat ja Oliver Kahn. Er hat vor Tagen gesagt, Frankreich sei kein großes Team. Was für ein Satz. Durch diese voreilige Bemerkung werden die schon heute sehr ansehnlichen Bleus nun ganz schnell ganz ganz groß werden wollen, nämlich am Freitag nach 19.50 oder meinetwegen auch erst nach 20.30, 20.45 Uhr, je nachdem, wie lange es dauern wird, uns leidenschaftlich abzusägen. Neuer wird das große blaue Kollektiv alleine nicht mehr aufhalten können. Manuel Neuer wird Oliver Kahn nicht mehr korrigieren können. Ach, Torwarte. Von Kommunikation und Teamgeist verstehen sie nicht allzu viel. Außer Manuel Neuer. Der wirklich gezeigt hat, dass man auch auf dieser Position tatsächlich mitspielen kann. Bis zum Freitag zumindest.

Das komplette französische Team ist nun dank Oliver Kahn noch heißer auf das morgige Spiel gegen Deutschland als die das eh schon waren. Die werden es uns zeigen. Danke für diesen Bärendienst. Oh Mann. Kommunikation.

Man möchte Les Bleus, die ich im Verlauf dieser WM bislang mit am meisten mochte (außer die überdrehten Härten) nicht wünschen, dass sie deswegen nochmals zu sehr überdrehen. Überharte Fouls begehen, verdeckt handgreiflich werden, wie in den letzten matches. Das könnte natürlich passieren. Aber wer möchte schon weiterkommen, weil der foule Gegner durch Platzverweise nur noch zu neunt spielt und gleichzeitig aber ein zwei „unserer“ Leute so schwer verletzt werden, dass sie in den nächsten Spielen, so sie denn hier kämen, ausfielen?

Leidenschaft. Um, auch wenn es mich mittlerweilen wirklich, wirklich langweilt, nochmals noch tiefer in mannschaftspsychologische Prozesse einzusteigen, was ja gerade ergebnisbezogen absolut Sinn macht, denn nur wer auch wirklich gewinnen will und sich das auch wirklich ernsthaft vornimmt und tatsächlich daran glaubt, von Anfang bis zum Ende eines Spieles, ich mache es und wiederhole mich: Dieses Team – und nicht das andere – gewinnt das Spiel eben dann auch.

Zico – Vizeweltmeister, Mann des schönen Spiels, bezeichnete Deutschland heute in dre „SZ“ als „kühl“. Spielt das Team zu unterkühlt, zu leidenschaftslos?

Abträglich für Deutschlands Erfolgschancen ist, ganz klar: Es stehen bei Deutschland, hat man von außen das Gefühl, betrachtet man diese Truppe beim Spiel miteinander, eben nicht wirklich 11 Jungs miteinander auf dem Platz, die den gemeinsamen Erfolg um jeden Preis wollen. Stichwort „Kühle“. Wie die Franzosen. Die Holländer. Die Brasilianer. Die Belgier. Die Kolumbianer. Die Argentinier, ja, die vielleicht auch. Costa Rica auf jeden Fall, auch wenn die sich insgeheim zu klein für den Titel vorkommen.

Es ist von außen dazu nicht zu erkennen, ob das Team unter der sportlichen Leitung von Löw und Co. wirklich eine sachliche, ernsthafte, tiefgehende Debatte um die besten sportlichen, taktischen, personellen Lösungsansätze auf dem Platz führt und dementsprechend ein- und aufgestellt ist. Innerlich wie äußerlich.

Warum nicht? Weil es den Deutschen vielleicht zu sehr um ein gefestigtes Gesamtbild geht. Die leader haben Angst, sich zu blamieren. Es geht ihnen um Harmonie. Um Pseudo-Teamgeist. Um Beharren auf Ordnung. Grundordnung. Bloß keine störenden Debatten. Festhalten am fußballerischen Weltbild. Nein, was gesagt ist, ist gesagt, alles bleibt so wie es wahr, ist, gewesen ist. Wie Löw gesagt hat: Wir haben doch gut gespielt gegen Algerien, das war doch anständig, das war doch positiv.

Nein, die sportliche Leitung setzt ihren vorgefestigten Plan stur um, egal wie die Wirklichkeit da draußen herumtobt. Löw ist bekanntlich stur, das sage nicht nur ich, das wissen viele, er hält an Lahm als Mittelfeldspieler fest, komme was da wolle, lieber verlieren. Einsatzgarantie auf dieser osition. Unverrückbar. Ja, das ist unfassbar verrückt, in der Tat.

Nun, heute hat sich Löw, endlich, korrigiert. Es bleibt der Eindruck, er habe dies nur unter dem berühmten Druck der Öffentlichkeit gemacht.

Nun, Philipp Lahm ist bekanntlich ebenfalls sehr stur, denn diesen Platz hat er sich nun ja mal hart erkämpft, gegen die Konkurrenz im Mittelfeld. So wie er sich die Kapitänsbinde ja bekanntlich hart erkämpft hat, gegen viele Widerstände. So wie er sich überall hineingekämpft hat, allen Zweiflern zum Trotz.

Das bedeutet: Was einer gegen viele Widerstände durchsetzt, ggf. noch zusammen mit einem anderen, das muss gut sein. Respekt dafür, aber dem ist eben nicht immer so.

Schon, vielleicht, manchmal, aber Lahm bei Bayern ist halt nicht Lahm bei Deutschland, und ein Joachim Löw ist kein Pep Guardiola. Zumindest Bixente Lizararzu weiß das. Wenn es hier um Titel oder Erfolge, als Basis von Teamgeist, gehen soll, dann ist die Bilanz beider in ihren jeweiligen Teams ja wohl eindeutig, oder?

Löw und Lahm, wie hart musste sich dies Duo Infersturnale seinen Führungsanspruch im Gefüge um dieses Team erkämpfen. Wie stur hält es am einmal erreichten fest. Ja, das schweißt zusammen, klar. Noch ein wenig länger schon au, denke ich. Lahm ist 30, spielt noch a bisserl, Löw macht es auch noch bis 2016, maximal 2018. Wie Lahm.

Aber, was ist denn schon groß erreicht worden?

Deutschland ist ein Viertel- oder Halbfinalteam. Auch das ist okay. Andere sind viel schlechter, spielen einer weitaus bescheideneren Ball, haben trotz großer Töne überhaupt nichts erreicht.

Aber „wir“ sind hier angetreten, um zu gewinnen. Das war der klar formulierte Anspruch. Ihr habt das im Vorfeld doch auch so verstanden, oder?

Es wäre ja gar nicht so schlimm, wenn wir das eine oder andere Mal grottenschlecht spielen würden. Es scheint aber so, dass wir weder gut spielen noch als unbesiegbare Einheit auftreten, in der alle an einem Strang ziehen. Jetzt der Rückzieher von Löw, Lahm vielleiht doch auf AV.

Das ist kein Rückzieher. Das ist die optimale Lösung.

Wenn das alles auch nur annähernd so ist, wie ich das schreibe, dass intern nicht aufrichtig genug kommuniziert wird, dass eben nicht alles auf den Tisch kommt, dass nicht das wirklich relevante im Team wirklich ehrlich ergebnisoffen besprochen wird, in aller Ruhe, klug und abwägend, vorurteilsfrei, sondern dass vorgefestigte Haltungen, Meinungen und zunehmend jede auch noch so kleine Abweichung von „diesem Weg“ (ach, 2006) das einmal beschlossene Mannschaftsgefüge dergestalt viel zu fest im eisern gefällten Beschlussgriff haben, bedeutet das nichts Gutes im Sinne von Erfolg auf dem Platz. Und auch wenig Gutes im Sinne eines schönen Spiels. Und wenig gutes in Bezug auf die Charaktere in diesem Team.

Von mir aus kann Deutschland ja gerne auch mal grandios untergehen. So wie im HF gegen Italien 1970. So jahrhundertspielmäßig. Das ist geblieben. Das ist unvergesslich. Alle haben gekämpft bis zum Hitzetod, unser Pech und der seltsam pfeifende Schiri haben Italien mit geholfen, das Finale gegen Brasilien zu erreichen.

Ja, untergehen, so wie Chile jetzt gegen Brasilien. Da werden die ihren Enkeln noch von erzählen, aber sicher. Das kommt gleich hinter der super Grubenunglücksrettungsaktion. Oder so leidenschaftlich spielen und verlieren, wie jetzt die 11 großen Captains aus America gegen das kleine, aber fixe, schnelle Wunderteam aus Belgien. Ehrenhaft ausscheiden wie die Schweiz. Hitzfelds letztes Spiel.

Tragisch, wie Mexiko.

Das sind die Stories für Legenden. Was für Klasse-Teams. Was für großartige Teamplayer.

 

Haben wir keine gute Kommunikationsstrategie für ein kompliziertes Team, das aus vielen Gründen nie richtig zusammenwachsen konnte? Existieren tatsächlich zu viele verdeckte Egoismen, gegen die nicht hartnäckig genug interveniert wird, die nun die in der Vorrunde ja durchaus erreichten guten Gruppenleistungen immer wieder unterlaufen und in engen Situationen behindern, vielleicht sogar zerstören? Wird man tatsächlich dabei zuschauen müssen, auch in Falle dieses Jogi-Teams, wenn es nicht gut läuft gegen die Blauen, wie sich unsere Leute live auf dem Platz bis aufs Messer zerstreiten? Ähnlich wie Finkes Kameruner? Wie der HSV?

Gute Ideen sind toll, aber sie sollten nie tabu sein. Ja, man kann an Ideen festhalten, gewiss, sollte es auch gegen Widerstände, aber man sollte das nicht um jeden Preis tun und schon gar nicht, um für sich selbst recht zu behalten. Man kann sogar unabhängigen Einschätzungen – die natürlich auch gewissen Kräften unterliegen – von außen misstrauen, gewiss. Man sollte, als Siegenthaler, als Video-Analyst, als Löw, als Flick, sogar den gefällten Massenurteilen aus Sichtweise der einengenden, holzschnittartigen TV-Endverbraucher-Fernsehbildern keine allzu tiefen Glauben schenken.

Aber man sollte nie der Menge, der Masse misstrauen. Die genau spürt, wenn und wann die Stimmung stimmt und wann nicht. Gruppendynamische Prozesse sind wohl niemandem von uns fremd, nein, wir sind ihnen, jeder von uns, wohl häufiger unterworfen, als uns manchmal lieb ist.

Man sollte, man darf als Trainerteam einfach nicht so konfliktscheu sein, diese Prozesse zu steuern. Man sollte den Mumm haben, seinem Kapitän ins Gesicht zu sagen: Hör mal, Philipp, in unserer derzeitigen Situation ist es besser, wir kommen mit Dir als AV ins Finale, als dass wir mit Dir im zentralen Mittelfeld das VF verlieren.

Man sollte als Teamchef auch die Größe haben, zu erkennen, dass Höwedes als linker Verteidiger einfach überhaupt nicht geht und dass da besser ein anderer spielen sollte. Und wenn es Jerome Boateng ist.

Wenn es wirklich so ist, dass Löw und Co. tatsächlich „glauben“, dass wir mit Boateng und Höwedes, aber nicht mit Philipp Lahm, nicht mit Erik Durm, nicht mit Kevin Großkreutz, als Außenverteidiger Weltmeister werden, dann falle ich komplett vom Glauben an deutsche Kopfleistungen ab. Vom Glauben an diese „Mannschaft“, die dann ja keine wahr. Deren gestandene Spieler, wie Müller, Schweini, Hummels, Khedira, Boateng, Özil, einfach keine Eier hatten, sich aufzulehnen gegen eine derartig schiefe, falsche „Taktik“.

Wenn die alle aber das nicht können, den diversen Wirklichkeiten ins Gesicht zu schauen und sachlich steuernd dagegen zu argumentieren, einzugreifen (weil sie Angst vor Zwist, vor negativen emotionalen Reaktionen haben?) sind sie auf dem emotionalen und gruppendynamischen Auge blind, wen nicht noch auf dem einen oder anderen noch dazu.

Ein Philipp Lahm hat – früher zumindest – immer und immer wieder betont, er spiele überall dort, wo ihn der Trainer hinstelle.

Ist das wirklich, noch, so?

ALLE Experten schreiben Philipp Lahm auf die AV-Position. NIEMAND lobt mehr Löws „Idee“, mit vier Innenverteidigern auf der letzten Kette zu spielen. Niemals, nicht mit den zwei nicht mal CL-Endrunden- fähigen Innenverteidigern Höwedes/Mustafi als auch noch falschen Außenverteidigern.

Die Mannschaft spürt das. Diese Unwucht. Diesen fehlenden Mut zum richtigen Konflikt. Die Mannschaft verfügt auch, selbstverständlich, über gute Drähte und einen engen Kontakt nach außen. In die Medien. Alle kennen diese strukturellen Zweifel „an der Aufstellung“.

Nun ist es so: Du gewinnst nur als Team. Du gewinnst nur mit denen, die es wirklich auch wollen. Die etwas erreichen wollen. Die vor allem daran glauben, etwas erreichen zu können. Das sieht man auf dem Platz. Sofort.

Bei Pogba sieht man das. Bei Benzema, bei fast allen Franzosen. Bei de Breuyne, bei vielen Belgiern sieht man das, ja sogar ganz extrem bei Daniel van Beuyten. Bei David Luiz sieht man das. Immer, jederzeit, zu jeder Sekunde. Bei fast allen Brasilianern natürlich. Bei ganz Kolumbien und Costa Rica sieht man es. Bei Arjen Robben sieht man es. Bei den meisten Holländern. Bei, allerdings mit spielerischen und anderen Abstrichen für dieses unwuchtige Team, vielen Argentiniern (die ja wollen, die können aber nicht so, wie sie wollen. Ist ja auch gut so, die haben die Maria und Messi. Ist und bleibt gefährlich genug).

Präsenz auf dem Platz, Leidenschaft ohne Ende – wir sehen es fast überall, nur nicht bei den Deutschen. Nur so gefühlt bei der Hälfte. Und auch da nur streckenweise, zeitweise, phasenweise. Und das wird zu wenig sein.

Teilweise ist da was da bei Thomas Müller. Bei Manuel Neuer sowieso. Bei Sebastian Schweinsteiger. Bei André Schürrle. Bei Mats Hummels. Bei Jerome Boateng. Bei Miro Klose natürlich.

Bei Kroos auch? Bei Özil? Götze? Höwedes? Mustafi? Khedira? Podolski? Lahm?

Es gibt, natürlich, immer Hoffnung, auch wenn der Gegner stark ist, körperlich, taktisch einfach sehr gut. Ein Pogba, ein Benzema werden genauso an ihre Grenzen gehen wie ein Hummels, ein Müller – und darüber hinaus.

Wer hatte Krämpfe im DFB-Pokalfinale, hat aber dennoch das letztlich entscheidende Tor gegen Schmelzer und Weidenfeller gemacht? Wer zuvor das zu Unrecht nicht gegebene Tor für den BVB? Wer das 1-0 im CF-Finale Bayern gegen Chelsea? Wer hat den Ausgleich zum 1-1 mit den schönen Worten „And now: goal“ vorausgewusst? Wer hat das 2-1- gegen den BVB im CL-Finale 2013 gemacht? Wer hat für Brasilien das 1-1 gegen Kroatien gemacht? Wer das 1-0 für Belgien gegen die USA? Welcher Zwerg hat für Barca ein Kopfballtor im CL-Finale gegen die Abwehrriesen von ManU gemacht? Wer hat das Siegtor für Argentinien gegen die Schweiz eingeleitet?

Wer geht voran, wenn es mal nicht so läuft? Wer macht die Unterschiede?

Müller? Hunmels?

Robben? Van Persie?

Neymar?

Messi? Di Maria?

 

Einer von denen wird es schon richten, ja, das denkt ihr, je nachdem, zu wem ihr haltet.

Eben nicht. Nur einer von denen, der auch im richtig abgestimmten TEAM spielt! Das Team wird den Sieg bringen, nicht all die Messis, Müllers, Robbens und Neymars.

(By the way, ich sehe deshalb durchaus Chancen bei Kolumbien gegen Brasilien. Was Chile so knapp nicht geschafft hat, könnte dem nächsten starken Kollektiv gegen Brasilien dann gelingen).

Das bedeutet weiter, und da lag Löw vom Kopf her eigentlich schon richtig, eben nicht die namentlich größten Stars auf den Platz zu bringen, so funktionieren komplette Teams nicht. Mustafi wäre, wenn das sportlich geklappt hätte, durchaus eine gute Wahl gewesen. Aber warum dann nicht auch Durm? Warum nicht dann die eigentlich plausiblere, akzeptiertere Variante nehmen?

Warum warum warum? Warum korrigiert keiner keinen einzigen Fehler, rechtzeitig? Nicht ganz einfach, dies nachzuvollziehen. Von uns verlangt das jeder, in unserem Alltag.

Aber im Falle Löw, niemand erzählt es uns. Wir können nur mutmaßen. Weil uns alle im DFB-Team Rätsel aufgeben. Das ist schlimm.

Löw und sein Team sind so sehenden Auges fast in die Katastrophe gelaufen. Ohne auch nur ein Jota zu verändern. Stur wie die fetten Ochsen. Denn hätte sich Mustafi nicht verletzt, hätten sie an dem Spieler auf dieser Position festgehalten. Denn, wie die „SZ“ (oder wer auch immer) am Donnerstag ja so schön schrieb, Mustafi begann gerade sich ins Spiel zurückzubeißen, reinzubeißen, da passierte „es“.

Und diese Haltung – Augen zu und durch – finde ich ganz, ganz bedenklich. Das ist Anti-Taktik, hier ganz deutlich erkennbare Irrtümer nicht schon zu Beginn der zweiten Halbzeit gegen Algerien schleunigst zu korrigieren. Löw hatte, so muss man es leider schreiben, verdammtes Glück, dass sich Mustafi verletzte, so schwer, dass Löw den Spieler im laufenden Turnier nicht mehr bringen muss, wie praktisch: So verliert er nicht sein Gesicht.

Aber gerade weil das jeder weiß….

Vielleicht, mutmaßt man weiter, weil man ja schon so viel erlebt hat in diesem Gewerk Profifussball, vielleicht ist die Schwere der Verletzung ja nur ein vorgeschobener Fake, eine Falschmeldung? Wie praktisch wäre das denn, den Mann so elegant aus dem Spiel zu nehmen.

Müllers Wort von den abgezockten Italienern würde dazu gut passen.

Von außen betrachtet, habe ich deshalb überhaupt kein gutes Gefühl mehr, was den Zustand des kompletten Teams betrifft, vom Vollpfosten über den Physio bis zu Miro und zurück. Auf dem Platz sieht es immer wieder so aus, als ob da nicht jeder den allerletzten Meter für den Neben-, Vorder- oder Hintermann macht. Die lahmen Kandidaten heißen…weiß ja jeder.

Von außen betrachtet, habe nicht nur ich nicht das Gefühl, als ob Khedira, Kroos, Schweinsteiger und Lahm im Mittelfeld eine homogene, starke Gruppe bilden, die sich – egal wer wo auf dem Papier spielt – bedingungslos unterstützt. Egal, ob das physisch nicht geht, egal, ob es da Eifersüchteleien gibt, egal, ob der eine oder andere im Kopf nicht dazu bereit ist. Egal, was los ist, es sieht nicht rund, nicht stimmig aus.

Khedira und Schweinsteiger hauen sich zwar rein. Aber sie sind sich nicht besonders grün dabei. Weder menschlich noch spielerisch. Man sieht es auf dem Platz, deutlich. Und was sollte diese öffentliche Bemerkung von Khedira, als Schweini auf dem Platz stand, wäre das Spiel nicht schnell genug nach vorne gegangen? Wieso sagt SK das öffentlich? Warum?

Was möchte Sami K. dadurch erreichen? Ist das nur Dummheit, fehlende Intelligenz, oder möchte er jemandem gezielt schaden?

Verstehen sich beide auf dem Platz blind? Verstehen sie sich mit Kroos blind, oder mit Lahm? Nicht wirklich.

Manchmal, wie gegen die USA. Aber manchmal wird nicht reichen. Nicht für den Titel. Nicht für das Halbfinale.

Frankreich hat dies Mal eine echte Equipe. Schwierige Egos wie Nasri und auch Ribéry sind zuhause geblieben.

Frankreich und Brasilien sind – neben, mit Abstrichen, Holland und Belgien – als fürs Viertelfinale relevante Teams bislang am kompaktesten aufgetreten. Na, fast: Das fast homogenste Team ohne große Ego-Ansprüche scheint Kolumbien zu sein. Und Costa Rica. Neben Chile, Mexiko, den USA, der Schweiz, die nun alle denkbar knapp ausgeschieden sind. Für Argentinien haben mal wieder die üblichen Einzelleistungen überragender Solisten ausgereicht. Aber gegen das taktisch versierte Kollektiv der Hochbegabten, nämlich Belgien, wird es für Hellblauweiß nochmals schwieriger als gegen die Schweiz. Und da war es schon ganz eng.

Nochmals zurück zu Schweinsteiger und Khedira. Es läßt mir keine Ruhe. Ich fand beide zusammen nie die optimale Lösung. Für mich wäre es Schweini – Lahm – Kroos, wenn wir Lahmn nicht so dringend als AV bräuchten. Da bin ich ganz bei Löw.

Schweinsteiger und Khedira haben leider kein echtes Verhältnis, leider. Läuft es auf dem Platz nicht rund, kommt es zwischen beiden schon mal zum Streit. Ich erinnere nur an das WM-HF-Spiel 2010 gegen die Spanier, das wir auch aufgrund der, ich sage es mal so, nicht ganz ausreichenden Leistungen unseres defensiven Mittelfeldes verloren haben. Was haben die sich angebellt auf dem Grün.

Das ist ja okay. Aber hat sich seitdem etwas zum besseren gewendet?

Wir werden es heute Abend sehen, nein: Wir müssen es heute Abend sehen. Sonst…

Stichwort defense: Trübe Aussichten. Es ist für das deutsche Spiel, die Organisation der Deutschen auf dem Platz seit Löws Amtsantritt bezeichnend, dass das Team immer wegen unseres defensiv in der Summe zu schwachen, in Druckphasen zu leicht zu destabilisierenden (anders die Italiener 2006 – 2012), zu inkompakten, löchrigen Mittelfeldes (die Viererkette muss es letztlich dann ausbaden, klar) rausfliegen – gegen die jeweiligen mittelfeldstrategischen Meister Italien (WM 2006, Halbfinale), Spanien (EM 2008, Finale), 2010 (WM, Spanien, Halbfinale), 2012 (EM, Italien, Halbfinale).

Man erfährt jedoch nichts. Weshalb das so ist. Warum es niemand geändert hat.

Warum ist das also so? Warum sagt am Donnerstag nur der französische ex-FC Bayern-Spieler Bixente Lizarazu in der „SportBild“ die Wahrheit: Deutschland hat große Probleme. Und Oliver Bierhoff ist sich nicht zu schade, Frankreich als Favoriten darzustellen.

Ach nee, dieses junge französische Team, das gerade erst am Anfang steht. Für Frankreich ist jetzt 1994/96.

Nun, ja, leider sieht es von außen des öfteren eher so aus, als ob gerade die renommierten etablierten deutschen Medien, außer der immer kampfbereiten Springer-Presse, mit diesem richtungs- und führungslosen, sich schon ganz in die kommende Niederlage fügendem Team auf Kuschelkurs gehen: Das Fernsehen fällt als kritische Masse ja immer aus, da wirken zu viele sportpolitische, wirtschaftliche und medienimmanente Kräfte gegen eine objektive, harte, ehrliche Berichterstattung. Aber auch große, angesehene Tageszeitungen wie die „Süddeutsche“ bringen am Donnerstag, wie schon die Tage zuvor, im Grunde nicht viel mehr als witzige, unterhaltsame, spaßige, betont lockere Texte über das vorgebliche Wohl und Wehe des deutschen Teams. Manu der Libero. Super. Gag.

Diese lustig-ironisch vorgetragene Bunkermentalität – hier die lustige Presse, da die verkrampften Spieler – ist verheerend. Das Team igelt sich ein. Bei dieser Presse würde ich da mitmachen. Doch leider gibt es ja auch intern, so scheint es von außen, keine offene Diskussion über das Spielsystem, über Einsatzbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit einzelner Spieler, über die gesamte Mentalität auf dem Platz. Fast alle Journalisten vor Ort betreiben konfliktarmen embedded Journalism. Niemand, aber auch niemand, klinkt sich da aus, recherchiert auf eigene Faust, frägt penetrant nach.

Im Grunde klingt das alles nach – schiefes Beispiel, aber egal – zweitem Irak-Krieg. Die Panzer rollen in eine Richtung, egal ob richtig oder falsch, wir Berichterstatter rollen dann halt mal mit und halten die Kameras auf unsere Panzer drauf, hacken die offiziellen Statements der Führungskräfte in unsere Laptops.

Die besten Entscheidungen sind oft die schwierigsten, unangenehmsten, unpopulärsten. Bei uns in Deutschland werden sie meistens dann erst gefällt, wenn es schon etwas zu spät ist.

Ich weiß da auch nicht weiter. Wie gesagt, verlieren, ungerne, aber wenn, dann mit fliegenden Fahnen, mit Durm und Großkreutz, mit Kilometerfresserei, Dauerpressing, unglücklich vergebenen Großchancen (okay, die hatten wir gegen Algerien ja auch. Aber die Offensive ist ja auch nicht das Problem).

Verlieren aber bitte nicht mit einem Manuel Neuer, der sich aufgrund einer fehlenden Verteidigung dauerlächerlich machen muss und dann, es wird die Situation kommen (bzw. es gab sie in der Bundesliga ja schon ein, zwei Male), dummerweise ein Mal gegen einem französischen Angreifer zu spät kommt und unglücklicherweise deshalb noch mit Rot vom Platz muss, nur weil die Herren da vorne nicht rechtzeitig zurückkommen oder ihre taktischen Vorgaben nur schludrig befolgen.

Verlieren, das bedeutet hierzulande auch immer noch zu oft sehenden Auges ins Unglück zu laufen. Verlieren, das wird verursacht, mit verursacht durch die Angst vor der echten, harten Debatte. Verlieren, das macht man, wenn man sich klammheimlich freut über das Ungeschick der Anderen, wenn man, auch welchen Gründen auch immer, beim Fußball Dampf ablassen muss. Ja, diese Freude an der Niederlage, dieses Rumsumpfen im Selbstmitleid. Dieser Satz: Wir haben es alle ja schon vorher gewusst haben, dass wir es so ganz bestimmt nicht hinkriegen werden.

Ich kann dazu nur persönlich sagen: Ich mag diese Mannschaft. Ich erfreue mich am Spiel. Ich mag auch andere Teams. Ich habe über die Organisation dieser WM, über Schiedsrichterleistungen, über Sepp Blatter, über Korruption, über das deutsche Spielsystem hier längst alles gesagt.

Entscheiden, oder besser nicht entscheiden, wie auch immer: Wichtig , oder sich wichtig fühlen, und sich so in jedem Falle die Taschen vollmachen, das tun andere, nicht ich. Ich bin eigentlich gar nicht gefragt. Gefragt worden. Diesen Blog lesen nur wenige. Das ist auch richtig so. Dieser Text ist nebensächlich. Und ist vielleicht auch ganz gut so. Denn ich bin ja kein Insider. Ich habe keine Ahnung. Eigentlich.

Aber, egal was passiert, egal was ist, ich will heute Abend ein verdammtes Team auf dem Platz sehen, oder ich will gar nichts. Keinen Titel, kein Fußball, der keiner ist, kein Nichts,

Verlieren oder gewinnen ist mir dann, an diesem Punkt, in der Tat herzlich egal. Ich bin dann, um es deutlich zu sagen, letztendlich komplett bei Cesar Luis Menotti, oder auch Zico. Oder Ronaldinho. Oder Platini (als Spieler). Oder Augenthaler, Hrubesch, Effenberg, Basler. Oder Franz Beckenbauer im Sinne von einfach rausgehen und kicken. Denn können tust du ja alles, also bring es dann bitte auch auf den Platz.

DAMIT WIR DAS ANGEKÜNDIGTE SPEKTAKEL AUCH SEHEN KÖNNEN.

Ja, hau weg den Scheiss. Lieber grandios abflashen und unglücklich untergehen als in korrekter tausend Jahre langer unveränderbarer Ordnung sich permanent (nicht ganz) zu Tode zu siegen. A scho wurscht.

Raucht der Dürre eigentlich noch?

 

Orakel:

 

Deutschland – Frankreich 1-2. (oder 1-3).

Brasilien – Kolumbien 1 -2. (oder 2-1).

Argentinien – Belgien 1-2.

Costa Rica – Niederlande 0 – 1.

 

Euch allen in eurem ganz eigenen Sinne noch eine wunderbare WM. Zum Wohl.

Andreas Bach

 

 

 

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