Seit Gründung der Bundesliga gibt es nur einen Verein, der jedes Jahr dabei war – den Hamburger Sportverein, kurz HSV, liebevoll „Dino“ genannt. Aber auch Dinos sterben aus, es ist nur eine Frage des Zeitpunkts und der Umstände. Diese scheinen nun aber vom neuen Sportdirektor Oliver Kreuzer gravierend beeinflusst zu werden. Auslöser für diese Kurzschlussreaktion – kann man die Entlassung Finks so nennen? – war der spontane Familienurlaub des Ex-Trainers. „München statt Malle“ dachte sich der alte Übungsleiter und besuchte seine Familie. Dabei wird gemunkelt, dass er lediglich mal wieder guten Fußball sehen wollte, in dem er einfach seinen beiden Jungs, Benedict und Julius, im elterlichen Vorgarten beim Ballspielen zusieht. Bedeutend schlechter als seine ehemaligen Spieler aus dem Hanseclub ging es auch wirklich nur sehr schwer. Die sprichwörtliche Reißleine wurde gezogen und Fink darf sich nun wohl wieder auf mehr Zuckerbrot statt Peitsche freuen. (mehr …)

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Fußball wird nie bleiben, wie Fußball ist. Er erfindet sich, auf vielen Ebenen, jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde, nach jedem Wechsel, ständig neu. Was man als Mensch wie als Fan natürlich nicht gut finden muss. Weil man oft gar nicht so schnell schauen kann, nicht mehr hinterherkommt. Ständig strömen neue Spieler, neue Trainer, neue Funktionäre, Sponsoren, Unternehmen, also neue Geldgeber, neues Geld in so ziemlich alle relevanten Ligen dieser Welt. Und alte(s) scheidet aus. Die so genannten Traditionsvereine, die diesen unbarmherzig aufgespeedeten, globalisierten Fußball nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, werden langfristig auf der Strecke bleiben. Was für diese Vereine  übersetzt so viel heißt wie: Nie mehr erste Liga – zumindest auf die Dauer. (mehr …)