Reviews & Rezensionen


Ich bin drauf, jetzt. Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich sage: Ja, das ganze nochmal! Gerne bitte noch mal von vorne, alles! Ja, bitte nochmal zurück zum 12. Juni. Und, ja, bitte schon mal die nächste WM vorbereiten und ggf. einfach dreidreiviertel Jahre vorziehen. EM dazwischen packen. Ja, okay, bitte verkürzt mit die Pause bis zum Bundesligastart mit ein, zwei neuen Turnieren. Oder mit super alten Turnieren, aber fully reloaded.

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Ein großartiges Buch; wer es nicht kennt, hat das Wichtigste rund ums Spiel versäumt: Die Tragik des Mittelmaßes, die Banalität des Scheiterns.

Ja, natürlich gibt es auch die in der ewigen Sonne. Zitat: „Overath führte den 1. FC Köln in stiller Herrschaft. Es war die Macht des besten Spielers. In nahezu jedem Verein gab es ihn. Beckenbauer bei Bayern München, Seeler beim Hamburger SV, Grabowski bei Eintracht Frankfurt, Heinz Höher um 1960 bei Bayer 04 Leverkusen“. (S. 149) (mehr …)

Man sollte im Laufe seine Lebens  ja lernen, seinen eigenen Weg ohne größere Unfälle und Peinlichkeiten halbwegs gehen zu lernen. Es empfiehlt sich, da naturgemäß am besten erst mal recht bescheiden anzufangen. Step by step. Schritt für Schritt. Eins nach dem anderen.  Ball stoppen. Abspielen. Ball stoppen. Abspielen…Hierzu  ein schönes aktuelles Beispiel: Pep Guardiola. Und Stefan Effenberg. Und wir  dürfen und durften von diesen Personen dankenswerterweise in diesen Tagen so einiges  lernen. (mehr …)

„Das gibt es bis jetzt noch nicht – das ist eine sensationelle Nische!“ sind die Worte, mit denen laut Nachwort dieses Buchs alles angefangen hat. Geäußert wurden sie auf der Jubiläumsfeier des Werkstatt-Verlags – und die Autoren und Blogger Ben Redelings (www.scudettoblog.de) und Sascha Theisen (www.torwort.de) haben sich daran gesetzt, genau diese Nische zu schließen.

Die Nische, das sind in diesem Fall Episoden, Geschichten, Erlebnisberichte und Anekdoten rund um den Fußball – aber eben weit abseits des glamourösen Scheinwerferlichts, das den Profifußball allwöchentlich erstrahlen lässt. Stattdessen geht es um Fußball an der Basis, dort wo die Ergebnisse noch zwei-, die Zuschauerzahlen wiederum einstellig sind. Die Plätze sind mies und das Bierchen vor (und nach) dem Spiel Pflichtprogramm. Wo gibt es das noch? Nun: „Auf Asche“ eben!

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„Sommerpause. Endlich Zeit, alle Spiele der abgelaufenen Saison nochmals in aller Ruhe anzuschauen“ (Anatol Nitschke, nach dem Champions League-Finale wieder zuhause in Berlin).

Ist es nicht schön, jetzt endlich Zeit zu haben für die wirklich wichtigen Dinge im Leben? Sich aufregen zu können über die echten Schwachmaten des Geschäfts?

Oder sich, besser fürs Herz, alle Lieblingsspiele mit bekanntem Ausgang  und sonst wie alle All Time Football-Greats nochmals anzuschauen. Und nochmals. Und nochmals. Und FIFA 13…14…spielen…

Und dann der Transferwahnsinn. Robert Lewandowski. Manche Menschen können einem echt nur noch leid tun. Tag für Tag diese so fettreiche wie kalorienarme Medien-Schlacht am Fußballer-Buffet. Geht an mir vorbei. Wer kommt, der kommt. Wer geht, haut ab. Reisende soll man nicht aufhalten – und wer bleibt, wissen wir schon jetzt ganz genau und sind glücklich darüber. Oder auch nicht. Gewisse Berater werden es in Zukunft jedenfalls äußerst schwer haben, auch nur einen halben Fuß auf den Boden der europäischen Fussballbühne zu bekommen.

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Unsere erste Gesprächsrunde. Foto: BachFilm

Unsere erste Gesprächsrunde. Foto: BachFilm

Es ist mittlerweile drei Jahre her, dass das Filmprojekt „HAUPTSACHE FUSSBALL – Junge Profis auf dem Weg ins Spiel“ entstanden ist. Damals hätte niemand auch nur daran gedacht, welche Dimensionen das Ganze nur wenig später annehmen würde. Neben der Dokumentation, die Spiegel.tv nun schon über drei Monate lang in voller Länge gezeigt hat, gibt es bereits eine Facebook-Seite, einen YouTube-Channel, dieses Blog – und nun dazu noch eine Talkshow. Warum? Weil wir einfach den Hals nicht vollkriegen. Hauptsache labern über Fußball! (mehr …)

Es gibt ja bekanntlich für alles ein erstes Mal. Und es ist gerade dieses erste Mal, das wir in unserem Leben niemals vergessen werden. So neu, so intensiv, so…laut. Der geschätzte Leser weiß, wovon ich rede, oder? Ja, es geht NATÜRLICH um den ersten Stadionbesuch (Was denn bitte sonst?!), jenen entscheidenden Einschnitt im Leben, der dich für immer an dieses wunderbare Spiel bindet – und im Idealfall auch direkt an „deinen“ Verein. In guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod uns scheidet…oder so. (mehr …)

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