Bayer 04 Leverkusen


Oft wache ich morgens auf, freue mich aufs Frühstück, insbesondere die Sportteile z.B. der „Süddeutschen Zeitung“, des „Kölner Stadtanzeigers“, der „FAZ“. Mittlerweile geht der Lese-Spaß am Spiel durch die Vielzahl der apokalyptischen Meldungen und Stories nach wenigen Minuten bald verloren: Wett-Skandale, verschobene Partien, Doping, FIFA, UEFA, Verbandskacke, Transferwahnsinn, Milliardengeschäftsirrsinn. Bundespolitik, Wirtschaftslage, Finanz-„Gebaren“, Kriegskacke und die üblichen globalen Miseren verschlechtern die Stimmung weiter. Und ich überlege: Wer denkt im nahen und mittleren Osten überhaupt noch positiv? In Russland? In Afrika? Wer denkt da nach dem Aufstehen als erstes ans Kicken – außer privilegierten Kindern und in manchen Ligen noch so halbwegs gut bezahlte Profis? Ist nicht der Sport-, sondern der Kulturteil, das Feuilleton, die neue schöne heile Welt: Theater, Kino, Medien, Musik? Pop?
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Werder Bremen stehen harte Zeiten ins Haus. Und ob Thomas Eichin die Top-Besetzung im Management ist, wird sich spätestens zur nächsten Winterpause gezeigt haben – wenn wieder mal zwei bis fünf neue Profis nachgekauft werden. Ganz egal, wie der neue Trainer heißt.

Wie man den Verein so gelungen wie soft evolutioniert, zeigt dagegen Bayer 04 Leverkusen. Spät, wenn auch sehr spät, für manche allerdings dann wieder dramatisch früh, löst dort Michael Schade Wolfgang Holzhäuser als Geschäftsführer ab. Fast schon geräuschlos auch der nun heute offiziell vermeldete Rückzug von Sascha Lewandowski  in den Jugendbereich. Dort hätte man Thomas Schaaf nach dieser langen Zeit als Cheftrainer zukünftig auch sehr, sehr gerne gesehen – in welcher Funktion auch immer.

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