Werder


Das substanzlose Gequatsche in der Liga, im Weltfußball, ja, überall, wo der Ball rollt und sich die Saisonenden respektive die Wiederwahl Sepp Blatters bedrohlich nähern, wird langsam unerträglich, noch unerträglicher als gewöhnlich sonst schon zum Saisonfinale. Theater ist gar kein Ausdruck, eher Müllkippe. Was läuft? Wolfsburg spielt gegen Hannover nach einer 2:0-Führung noch unentschieden, 2:2. Und quasi im nächsten Atemzug, paar Tage später, werfen Klaus Allofs (Wob) und Dieter Schatzschneider (HSV) und unzählige andere dem FC Bayern Wettbewerbsverzerrung vor. Weil Bayern in Freiburg verliert. Hat Chelsea als frisch gebackener Meister nicht auch grade mal ein Spiel gegen einen mediokren Club mit 0-3 verloren? Ja, wo „Sammer“ hier eigentlich? (mehr …)

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Am 03. November letzten Jahres schrieb ich, natürlich nie ganz frei von der grün-weißen Brille, über die Hoffnungen, die auf dem neuen Trainer an der Weser ruhen. Wieder einer, der den Verein kennt, lebt und auch als Spieler lange für Grün-Weiß aktiv war, eben einer von uns: Viktor(y) Skripnik. Ich muss zugeben, das Victory-Skripnik-Wortspiel gefällt mir mittlerweile. (mehr …)

Wir schreiben den 22.04.2009. Um 20.30 Uhr wird Knut Kircher das Halbfinalspiel im DFB Pokal zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen anpfeifen. Der HSV genießt den Heimvorteil der HSH Nordbank Arena. Binnen drei Wochen werden diese beiden Giganten des Nordens ganze vier Mal aufeinander treffen. Dabei geht es um viel: Um den Einzug in zwei Endspiele. DFB-Pokal und UEFA Cup suchen schließlich einen Finalisten. Der HSV spielt in der Liga nebenbei um den Einzug in die Champions League. Aufregende Derbywochen, die da auf uns Fans zukommen…  (mehr …)

„Die Nummer Eins im Norden sind wir!“ Ein Schlachtruf, der im Prinzip für das ewige Duell zwischen dem HSV und Werder Bremen steht. Doch heute, in der Saison 2013/2014, ist vieles anders. Das Problem: Es ist nicht erst seit dieser Saison ein erheblicher Machtumschwung im Norden zu vernehmen.

Aber beginnen wir mal mit einer simplen Definitionsfrage. Wer gehört denn heutzutage zum sogenannten „Norden“. Groß gedacht fallen neben dem HSV und Werder Bremen auch Hannover, Braunschweig und Wolfsburg in die Kategorie „Nordverein“. Ja, immer wieder diese Niedersachsen… Wollen überall munter mitmischen. Und als wäre das nicht schon genug, setzen die Wölfe dem ganzen noch die Krone auf. (mehr …)

Werder Bremen vor dieser Saison: Viele vergeigte Testspiele, wieder einmal das Aus in der ersten Pokalrunde gegen einen Drittligisten und für viele Fans der Republik einer der Top-Abstiegskandidaten. Alles schön und gut, aber auf der Habenseite der Grün-Weißen stehen nach zwei Spielen sechs Punkte – das ist die glänzende Seite der Medaille. Aber wie heißt es doch so schön? Jede Medaille hat auch eine Kehrseite, und genau deshalb sollte man auch nach diesem Traumstart Realist bleiben. Es waren sechs Punkte, die Werder mit einem Blitzstart näher an das 40-Punkte-Ziel gebracht haben. Und als Fan überwiegt die Freude über die Punkte, mehr aber auch nicht. (mehr …)

Ich war im Stadion. Ich war in unserer Kurve. Wembley hat alles getoppt, was ich an Finals bislang live erlebt habe. Und da ist unter anderem auch das Finale Deutschland – Holland 1974 in München darunter. Endstand damals 2-1 für Deutschland. Gegen die Niederlande. Endstand heute  2-1 für  Bayern. Gegen den BVB. Aber mit Holland. Mit Arjen Robben. Einem inzwischen echten Teil einer inzwischen auf großartige Weise teamgeilen Mannschaft. Was „the man of the match“  neben dem Tor zum 2-1 und dem Assist zum 1-0 für sein Team vor allem auch in die Breite und nach hinten quasi auf allen Positionen gearbeitet hat, aber auch als exakter Passgeber mit einigen überragenden Assists nach vorne, die dann z.B. von Müller mal soeben nicht finalisiert werden konnten, war nicht nur unglaublich viel und extrem fleißig, sondern auch unglaublich wirkungsvoll. Denn vom Gegner zugelassene,  wenn auch vergebene Großchancen können den Gegner bereits anknocken, zeigen eventuell erste Wirkung, lassen einen späteren Erfolg möglich erscheinen.

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Werder Bremen stehen harte Zeiten ins Haus. Und ob Thomas Eichin die Top-Besetzung im Management ist, wird sich spätestens zur nächsten Winterpause gezeigt haben – wenn wieder mal zwei bis fünf neue Profis nachgekauft werden. Ganz egal, wie der neue Trainer heißt.

Wie man den Verein so gelungen wie soft evolutioniert, zeigt dagegen Bayer 04 Leverkusen. Spät, wenn auch sehr spät, für manche allerdings dann wieder dramatisch früh, löst dort Michael Schade Wolfgang Holzhäuser als Geschäftsführer ab. Fast schon geräuschlos auch der nun heute offiziell vermeldete Rückzug von Sascha Lewandowski  in den Jugendbereich. Dort hätte man Thomas Schaaf nach dieser langen Zeit als Cheftrainer zukünftig auch sehr, sehr gerne gesehen – in welcher Funktion auch immer.

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