Das substanzlose Gequatsche in der Liga, im Weltfußball, ja, überall, wo der Ball rollt und sich die Saisonenden respektive die Wiederwahl Sepp Blatters bedrohlich nähern, wird langsam unerträglich, noch unerträglicher als gewöhnlich sonst schon zum Saisonfinale. Theater ist gar kein Ausdruck, eher Müllkippe. Was läuft? Wolfsburg spielt gegen Hannover nach einer 2:0-Führung noch unentschieden, 2:2. Und quasi im nächsten Atemzug, paar Tage später, werfen Klaus Allofs (Wob) und Dieter Schatzschneider (HSV) und unzählige andere dem FC Bayern Wettbewerbsverzerrung vor. Weil Bayern in Freiburg verliert. Hat Chelsea als frisch gebackener Meister nicht auch grade mal ein Spiel gegen einen mediokren Club mit 0-3 verloren? Ja, wo „Sammer“ hier eigentlich? (mehr …)

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Mesut Özil blickt in die Kamera, kriegt die Backen gekniffen, wird geschulterklopft, es gibt lässige Shakehands. Während dessen zieht die Kamera auf. Am Ende des Bildes: Mesut Özil im Mittelpunkt des neuen Adidas-Werbespots „Welcome to the family Mesut“. Die anderen „Statisten“: Nur Schweinsteiger, Kaka, Lahm Neuer, Marcelo, Zidane und Müller… Mesut wirkt cool, Mesut ist in, Mesut ist der vollkommen moderne Fußballstar – eben auch ein absoluter Werbe- und Sympathieträger. (mehr …)

Fußball-Europa am Tag der Champions League Auslosung. Ein anderer Champion, der Papst, ist gewählt, jetzt darf wieder über Fußball nachgedacht werden. Gott bewahre also, dass z.B. mit River Plate, Boca Juniors oder gar Papst Franziskus´ Lieblingsclub und 14-maligen argentinischem Meister San Lorenzo Buenos Aires keine argentinischen Teams im Spiel sind… (mehr …)